„Arbeitstier“ (nicht nur) für Formenbauer

Hommel CNC-Technik präsentiert mit der Okuma GENOS M560-V ein günstiges Premium-BAZ mit 1.050 mm in X

1985

Die Kölner Hommel CNC-Technik ist seit 1976 der exklusive Vertriebspartner von Okuma in Deutschland. Die Qualitäten und Eigenschaften der Okuma Maschinen sind mit vordergründig baugleichen Kreationen von Billiganbietern nicht vergleichbar. Um Zerspanern den Einstieg in die Okumawelt zu erleichtern, gibt es sowohl für das Drehen als auch das Fräsen die Genos-Baureihen.

Wie alle Okuma Maschinen adressiert auch die Genos M560-V an Anwender, für die Präzision und Prozessstabilität, Produktivität, Betriebskosten, Wiederverkaufswerte, Beratung und Service entscheidende Kaufkriterien sind.

Die aktuell lieferbaren Modelle Genos 560-V und Genos M460-VE basieren auf der Okuma MB-V-Baureihe. Der wesentliche Unterschied ist das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis, das sich vor allem durch den Verzicht auf Individualisierungsoptionen erklären lässt. Kurz: Anwender profitieren von den Vorteilen einer Serienproduktion.  

Vertikal-BAZ Genos M560-V

Maschinenbauliche Basis der sehr kompakt bauenden Genos M560 ist ein symmetrisch aufgebautes, mittels FEM optimiertes, und thermisch ausbalanciertes Portal. Die Bauweise reduziert einerseits die zu bewegenden Massen und garantiert andererseits (in Kombination mit weiteren konstruktiven Detaillösungen, wie etwa einer doppelwandigen Maschinenbettabdeckung) für die gesamte Maschinenkinematik eine sehr gute thermische Stabilität. Durch das Okuma-eigene Thermo-Friendly-Concept (TFC) verändert sich die geometrische Genauigkeit bei einem Wechsel der Umgebungstemperatur um 8°, um weniger als 8 µm. Okuma hat für die Temperierung einer 10 x 10 x 3 m³ großen Halle auf +/- 2 ° einen Energieaufwand von 135.000 kWh im Jahr ermittelt. TFC spart vielen Anwendern den Aufwand für die Klimatisierung am Aufstellort. Und es entlastet die Umwelt zudem um jede Menge CO2.

Das Maschinengewicht von 7.500 kg steht für Stabilität und Steifigkeit. Die Vibrationsneigung ist minimal, was in Konsequenz zum Beispiel die Werkzeugstandzeiten verlängert und nicht zuletzt die Langzeitgenauigkeit erhöht.

Der 22 kW-starke Spindelantrieb beschleunigt die Tools auf maximal 12.000 min-1 und entwickelt dabei ein Drehmoment von bis zu 199 Nm. Kühlmittelzuführung durch die Spindel sowie ein Späneförderer sind Standard. Das seitlich in die Maschinenverkleidung integrierte Werkzeugmagazin bietet 32 Plätze.
Der 1.300 x 560 mm² große Werkstücktisch trägt bis zu 900 kg.
Die Achsen X, Y und Z verfahren 1050 x 560 x 460 mm³ und beschleunigen im Eilgang auf 40, 40 und 32 m/min.

Die komplett umhauste und damit prozesssaubere Genos M560-V baut sehr kompakt. Der footprint misst 2.510 x 3.100 mm². Die Höhe des Werkstücktisches (800 mm) und die gute Zugänglichkeit von Arbeitsraum und Werkzeugmagazin versprechen ermüdungsfreies Arbeiten ohne Verrenkungen. Die wenigen zu wartenden Komponenten sind komplett auf der Rückseite der Maschine konzentriert und ebenfalls gut zugänglich.

Das Vertikal-BAZ wird von der Okuma-eigenen OSP-P20M gesteuert. Durch das integrierte Programmiersystem Advanced One-Touch IGF-M bietet die Genos M560-V beste Voraussetzungen für eine effiziente Werkstattprogrammierung und stets schnelles Einfahren neuer Aufträge.

Auch beim Thema Energieeffizienz profitieren Anwender der Genos 560 von zahlreichen Features, die bei Okuma übrigens schon seit Jahren Standard sind. Hierzu gehört zum Beispiel die automatische Abschaltung von elektrischen Verbrauchern bei Nichtnutzung wie Späneförderer, Kühlmittelpumpen, Beleuchtung und CNC-Monitor.

Kontakt:

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