Man muss es mit eigenen Augen sehen…

Während der Euromold 2011 zeigt SolidCAM das beeindruckende CAM-Modul iMachining als Weltneuheit live in der 3D-Variante

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Bild 1&2: Schneller auf Maß und in Form: SolidCAM iMachining 3D berechnet und simuliert die Werkzeugbahnen inklusive Restmaterialerkennung so, dass die Werkzeuge durch tangentiale Spiralbewegungen stets mit möglichst großflächiger Eingriffläche und gleichzeitig gleichmäßigen Schnittkräften zerspanen.
Bild 3: Intelligenter Schichtarbeiter: iMachining teilt die zu zerspanenenden Bereiche intelligent auf, berücksichtigt ständig das noch verbleibende Restmaterial, optimiert die Werkzeugwege und reduziert An- sowie Wegfahrbewegungen in Z-Richtung und unnötige Leerbewegungen.
Bild 4: „iChips“: iMachining bietet einen Wizzard für die einfache wie gleichermaßen schnelle Programmierung auf der Basis weniger Eingaben. Anwender erhöhen ihre Produktivität, verlängern die Lebensdauer von Werkzeugen und Maschine.
 

Nach den hundertfach bestaunten Präsentationen des innovativen CAM-Moduls iMachining für die 2.5D Bearbeitung während der EMO wird SolidCAM zur Euromold auf dem Messestand F 20, in Halle 11 dem Fachpublikum mit der weiterentwickelten 3D-Variante auf dem Messegelände in Frankfurt erneut eine Weltneuheit präsentieren. Wie bereits in Hannover geschehen, werden die sehr effiziente NC-Programmierung und das aktuell nur mit iMachining erzielbare Zerspanvolumen durch stündliche Live-Vorführungen auf einer OKUMA MB-46 vor den Augen der Messebesucher dokumentiert.

Die von SolidCAM entwickelte und somit exklusive Frässtrategie iMachining verkürzt die Fräsbearbeitungszeiten um bis zu 70% bei gleichzeitig zumeist deutlich verlängerten Werkzeugstandzeiten und das insbesondere bei schwer zerspanbaren Werkstoffen.

Das neue iMachining 3D bietet alle Vorteile von iMachining 2.5D. Der wesentliche Unterschied ist die Aufteilung der 3D-Bauteile in Ebenen. Um möglichst viel  Schneidenlänge zu nutzen, schichtet iMachining 3D  die Fräsbahnen für das Schruppen und die Restmaterialbearbeitung von unten nach oben.  iMachining 3D ermöglicht Werkzeug- und Formenbauern selbst bei sehr harten Materialien bislang nicht gekannte Zerspanungsraten bei gleichzeitig verlängerten Werkzeugstandzeiten und hervorragenden Bearbeitungsqualitäten.

SolidCAM iMachining unterscheidet sich von anderen CAM-Systemen sowohl durch die Vorgehensweise der Programmierung als auch durch die mathematischen Algorithmen für die Berechnung der Fräsbahnen. iMachining verwendet eine hochentwickelte, adaptive Spirale, die sich immer mehr der Form der gewünschten Bearbeitungsgeometrie annähert. Das Werkzeug befindet sich so die längst mögliche Zeit im Eingriff.

iMachining führt Anwender mit Hilfe eines sogenannten Technologieassistenten (Wizzard) schnell und sicher durch die Programmierung. Die Vorgehensweise ist plausibel und nachweislich sehr schnell erlernt. Der einzigartige iMachining Technologie-Assistent berücksichtigt Werkzeugdaten, Geometrie, Maschine und Werkstoff und berechnet daraus automatisch Werkzeugwege mit durchgängig optimalen Schnittwerten. Eine Werkstoffdatenbank ist integriert und wird ständig erweitert. Auf der Basis weniger Grundeingaben für Werkzeuglänge und Duchmesser, Spiralwinkel und Kammerzahl generiert iMachining weiche tangentiale Werkzeugbahnen für einen konstanten und gleichförmigen Kontakt von Werkzeug und Material. Lastspitzen oder gar Stöße werden zuverlässig ausgeschlossen. Der Technologie-Assistent steuert Vorschub und Drehzahl je nach Material und Werkzeug automatisch stets optimal.

iMachining teilt die zu zerspanenenden Bereiche intelligent auf. Mit der zum Patent angemeldeten «Moating»-Technologie werden Inseln innerhalb von Taschen abgetrennt und große Bereiche aufgeteilt. Mit der «intelligenten Neupositionierung» wird bei voller Z-Zustellung der nächste Bereich angefahren. Auf diese Weise werden die Werkzeugwege optimiert und An- sowie Wegfahrbewegungen in Z-Richtung deutlich reduziert. iMachining berücksichtigt ständig das noch verbleibende Restmaterial, was unnötige Leerbewegungen vermeidet. Die mit iMachining erzeugten NC-Programme kommen weitgehend ohne parallele, seitliche Versätze, ständige Neupositionierungen und überflüssige Ein- und Ausfahr- oder Rückzugsbewegungen aus.

Das Ergebnis sind signifikant deutlich höhere Abtragleistungen bei gleichzeitig reduzierter Belastung von Werkzeugen und Maschine. Die automatische Kontrolle aller Bearbeitungsparameter ermöglicht es, auch härteste Materialien mit bislang nicht für möglich gehaltener  Geschwindigkeit zu zerspanen. Und bei kleinen und zerbrechlichen Werkzeugen muss nie wieder langsam und mit geringer Zustellung gefräst werden.

iMachining gibt es ausschließlich bei SolidCAM. So hat der Hersteller auch seine exklusive Technologie für die „Kontrollierte seitliche Zustellung” zum Patent angemeldet. iMachining berechnet als Werkzeugbahnen adaptive Spiralbewegungen mit kontinuierlich angepaßten Vorschüben und  Drehzahlen sowie großer Z-Zustellung. Diese Zerspanungsstrategie sorgt für einen stets optimalen Eingriff der eingesetzten Werkzeuge ins Material und stellt konstante Schnittbedingungen sicher. Die durchgehend geschmeidige Werkzeugführung erklärt den extrem hohen Materialabtrag selbst bei sehr harten Materialien und den prozesssicheren Einsatz selbst sehr kleiner Tools bei gleichzeitig minimiertem Werkzeugverschleiß.

Fazit:

Das von SolidCAM zum Patent angemeldete iMachining…

– Verkürzt Bearbeitungszeiten um bis zu 70%

– Verlängert Werkzeugstandzeiten um das 2- bis 3-fache

– Erhöht die Produktivität

– Schont die Maschinen

– Meistert alle Werkstoffe von weich bis ultrahart optimal

– Imponiert auch beim Einsatz kleiner Werkzeuge

– Unterstützt Mehrseitenbearbeitung und Fräsdrehen

– Überzeugt durch kurze Einarbeitungszeiten und einfache Handhabung

– Verbessert die Produktivität bei der NC-Programmierung

Kontakt:

www.SOLIDCAM.de.de