Elektrisches Nullpunktspannmodul

Elektromodul VERO-S NSE mini von SCHUNK soll den Weg zur fluidfreien Werkzeugmaschine bahnen.

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Mit der elektrischen Version des Nullpunktspannmoduls VERO-S NSE mini will der Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme SCHUNK künftig einen wichtigen Beitrag zur Elektrifizierung von Werkzeugmaschinen leisten. Statt über Druckluft wird die Technologiestudie des Elektromoduls über einen Torquemotor betätigt. Dazu ist keine separate Motorregelung erforderlich. Ein patentiertes Antriebskonzept ermöglicht Einzugskräfte bis 1500 N. Wie alle Nullpunktspannmodule des innovativen Familienunternehmens wird auch das Elektromodul selbsthemmend und formschlüssig über ein Federpaket verriegelt. In gespanntem Zustand verbraucht es daher keinerlei Energie. Lediglich zum Ver- beziehungsweise Entriegeln wird der Motor für wenige Sekunden aktiviert. Weil sich der Spannzustand über den Torquemotor besonders einfach abfragen lässt, ist das Elektromodul insbesondere für die automatisierte Großserienfertigung interessant.

Mit einem Durchmesser von 90 mm und einem Spannbolzendurchmesser von 20 mm bietet es ideale Voraussetzungen, um den Maschinenraum voll zu nutzen und selbst kleine Werkstücke direkt zu spannen. Beim sekundenschnellen Spannvorgang wird der Spannbolzen zunächst über Kurzkegel positioniert, anschließend mit drei Spannschiebern fixiert und schließlich mit einer Wiederholgenauigkeit < 0,005 mm gespannt. Sämtliche Funktionsteile, wie Grundkörper, Spannbolzen und Spannschieber sind in rostfreiem Stahl ausgeführt. Als Teil des weltweit größten Systembaukastens für die hocheffiziente Werkstückspannung wird sich das Modul künftig mit einer Vielzahl von Spannpaletten, Spannmitteln und Mehrfachspannstationen kombinieren lassen. Voraussichtlich im Laufe des Jahres 2012 soll es ins Standardprogramm von SCHUNK aufgenommen werden.

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