Schnellere Messung von Werkzeugen

Neue optische Technologie von Mahr OKM verkürzt die Messzeit bei drallgenuteten Werkzeugen um den Faktor 10

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Werkzeughersteller und Nachschärfer erwarten von einer modernen Werkzeugmessung, dass sie immer genauer und schneller arbeitet und einfach zu bedienen ist. Mahr OKM aus Jena hat hierfür eine optische Technologie zur dynamischen Messung der Werkzeuge entwickelt. Die Voraussetzung bietet eine neue Kamerageneration sowie eine leistungsstarke Rechentechnik. Die Vorteile für die Nutzer: Bei gleich bleibender Genauigkeit verkürzt sich die Messzeit bei drallgenuteten Werkzeugen bis um den Faktor 10.

Eine neue optische Technologie von Mahr OKM bringt die Werkzeugvermessung in Schwung. Das Ziel der Neuentwicklung war, die Messzeit und somit die Zeit für das Einrichten der Schleifmaschine deutlich zu verkürzen. Dadurch wird der Maschinenstillstand reduziert und direkt anfallende Kosten werden gesenkt. Zudem reagiert Mahr OKM auf den Trend, dass bei immer mehr Werkzeugen eine 100%-Kontrolle gefordert wird. Dafür werden schnellere Messmaschinen benötigt, um Wartezeiten zu vermeiden.

Bild: Dynamische Werkzeugmessung mit neuer optischer Technologie von Mahr OKM.

Die neue Technologie des dynamischen Konturscanning an Werkzeugen arbeitet mit einer neuen und schnelleren Kamerageneration sowie mit einer noch leistungsstärkeren Rechentechnik. Bei einer Auflösung von 1 Megapixel werden 50 Bilder pro Sekunde aufgenommen. Das Werkzeug wird ohne anzuhalten um 360° gedreht. Zeitgleich werden die Einzelbilder von der Software ausgewertet. Sofort nach Ende der Messung steht das Ergebnis zur Verfügung.

Einzigartig bei dieser dynamischen Werkzeugmessung ist, dass nicht nur das Summenbild über alle Schneiden angezeigt wird, sondern die Kontur für jede Einzelschneide separat ausgewertet werden kann. Außerdem erhält der Anwender Informationen zur Spannut, wie z.B. Steigung/Steigungswinkel und Spannutenteilung. Das sind wichtige Forderungen sowohl von Werkzeugherstellern als auch von Nachschärfern.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Bei gleich bleibender Genauigkeit wird die Messzeit bei drallgenuteten Werkzeugen bis um den Faktor 10 verkürzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Werkzeug zwei, vier oder zwanzig Schneiden am Umfang aufweist. Sogar ungleiche Schneiden (Multikontur) erkennt die Technologie und wertet sie getrennt aus. Der Bediener kann sich auf einfache Weise Einzelschneiden oder alle Schneiden in einer Auswertung ansehen. Wichtige Funktionen wie Taumelkorrektur am Schaft, Schneidenrundlaufmessung und Nachmessen von Einzelmaßen sind weitere Vorteile.

Diese neue Technologie steht nicht nur für neue Messmaschinen zur Verfügung. Auch bei bestehenden Messgeräten kann ein Upgrade installiert werden. So können Messmaschinen mit überschaubarem Aufwand für die Anforderungen der Zukunft fit gemacht werden.

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