Hermle wächst im ersten Halbjahr 2008 weiter

- Konzernumsatz steigt um 21 % auf 129,9 Mio. Euro - Betriebsergebnis um 40 % auf 27,1 Mio. Euro erhöht - Auftragseingang mit geringerer Dynamik - Im Gesamtjahr Umsatz- und Ergebnisplus erwartet

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Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG setzte ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2008 fort. Der Konzernumsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers erhöhte sich von Anfang Januar bis Ende Juni 2008 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 21 % auf 129,9 Mio. Euro (Vj.: 107,5). Dabei erzielte Hermle im Inland ein Plus von 17,5 % auf 68,6 Mio. Euro (Vj. 58,4). Der Auslandsumsatz legte um 25 % auf 61,3 Mio. Euro zu (Vj. 49,1). Die Exportquote belief sich auf 47,2 % (Vj. 45,7).

Durch den Mehrumsatz, die gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum nochmals erhöhte Kapazitätsauslastung sowie äußerst flexible und effiziente Prozesse kletterte das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2008 konzernweit um 40 % auf 27,1 Mio. Euro (Vj. 19,3). Der Periodenüberschuss nahm hierzu überproportional um 66 % auf 20,6 Mio. Euro zu (Vj. 12,4).

Im weiteren Jahresverlauf wird sich die Entwicklung voraussichtlich normalisieren, denn die Auftragslage zeigte zuletzt eine spürbar geringere Dynamik. Aufgrund der starken Nachfrage zu Jahresbeginn erhöhte sich der Hermle-Ordereingang in den ersten sechs Monaten 2008 insgesamt jedoch nochmals um 10 % auf 152,0 Mio. Euro (Vj. 137,7). Hiervon entfielen 81,0 Mio. Euro (Vj. 71,9) auf das Inland und 71,0 Mio. Euro (Vj. 65,8) auf das Ausland. Der Auftragsbestand lag mit 107,6 Mio. Euro um 26 % über dem Wert zum Jahresende 2007 von 85,6 Mio. Euro.

Per 30. Juni 2008 beschäftigte Hermle gruppenweit 763 Mitarbeiter, 45 Personen oder 6,3 % mehr als ein Jahr zuvor (Vj. 718). Auch die Zahl der Auszubildenden am Firmensitz in Gosheim stieg im Stichtagsvergleich, und zwar von 65 auf 70 junge Menschen. Daraus ergibt sich am Standort Gosheim eine Ausbildungsquote von über 10 %.

Im Berichtszeitraum investierte Hermle 3,9 Mio. Euro in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (Vj. 3,0). Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit lagen auf dem Ausbau der Großteile-Fertigung in Gosheim sowie auf dem Erwerb eines neuen Gebäudes für die Tochtergesellschaft Hermle Schweiz AG.

Angesichts der weltweiten konjunkturellen Eintrübung, gestiegener Rohstoffpreise sowie der relativen Stärke des Euro rechnet Hermle in der zweiten Jahreshälfte mit einer weiteren Abschwächung der Dynamik. Auf Basis der unerwartet starken Entwicklung im ersten Halbjahr ist für das Gesamtjahr 2008 konzernweit dennoch mit Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis auszugehen.

Unternehmen:
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Hermle-Werkzeugmaschinen kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in anspruchsvollen Branchen wie Medizintechnik, optische Industrie, Luftfahrt-, Automobil-, Rennsportindustrie und bei deren Zulieferern zum Einsatz. 2007 erzielte das Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 243 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von 35,9 Mio. Euro. Hermle-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt/Main sowie im Freiverkehr der Börse Berlin gehandelt.

Kontakt:

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
D-78559 Gosheim
Telefon (0 74 26) 95-0
Telefax (0 74 26) 95-13 09
e-mail: info@hermle.de

www.hermle.de