Mess-Trends: Automation und Simulation

Mess-Spezialist Mahr präsentiert auf der EMO 2007 Trends bei der Qualitätssicherung in der Fertigung und beim Werkzeugmaschinenbau

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Automatisierung beim fertigungsnahen Messen spart Zeit und Kosten. Die Mahr GmbH hat diesen Trend der Qualitätskontrolle für viele ihrer Mess-Systeme aufgegriffen. Auf der EMO, der internationalen Fachmesse für Metallbearbeitung, stellt der Komplettanbieter für dimensionelle Messtechnik zahlreiche Messgeräte vor, die automatisiert messen können. Auch ein zweiter Trend wird in Hannover vorgestellt: Mit der Software MarSim können Messmaschinen besser ausgelastet werden und damit effizienter arbeiten.

Ohne hochgenaue Messtechnik gibt es keine hochgenauen Produkte. Mit nanometergenauen Messsystemen und optischen Sensoren überwindet Mahr Grenzen und stößt in neue Messdimensionen vor. Damit reagiert Mahr auf die Trends in der Fertigung, dass immer kleinere Werkstücke immer genauer und schneller gemessen werden müssen – und möglichst im Fertigungsprozess.

Bild: Einstell- und Messgerät Linear 800 für den Einsatz in der Werkstatt-Längenmesstechnik

Trend zur Automatisierung

Dem Trend der Automatisierung in der Qualitätssicherung stellt sich Mahr seit mehreren Jahren. Auch auf der diesjährigen EMO stellt der Mess-Spezialist Messplätze vor, die den Kunden teil- und vollautomatisierte Messabläufe ermöglichen. Das gilt für einen Großteil der ausgestellten Messsysteme – bei der Oberflächen- und Formmessung genauso wie bei Wellenmesstechnik und auch bei Multisensor.

Hochgenaue Werkzeugmessmaschine

Exakt auf die Anforderungen von Fertigungsbetrieben ist das in Hannover vorgestellte Mahr-Messsystem TAURUS ausgelegt. Die hochgenaue Messmaschine wird für Präzisionsmessungen an großen und schweren Schneidwerkzeugen bis 50 kg eingesetzt und kann unmittelbar in die Pro-duktion integriert werden. Der universelle Einsatz wird durch eine intelli-gente Kombination aus optischen und taktilen Sensoren erreicht.

Einstell- und Messgerät Linear 800

Mit dem neuen Einstell- und Messgerät Linear 800 rundet Mahr seine spezielle Linie für den allgemeinen Einsatz in der Werkstatt-Längenmesstechnik ab. Das auf der Messe vorgestellte Längenmessgerät ist besonders gut als Einstell- und Justiergerät im fertigungsnahen Einsatz geeignet. Es ermöglicht die präzise Einstellung von Innen- und Außenvergleichsmessgeräten, Innenfeinmessgeräten, anzeigenden Ra-chenlehren und vielen weiteren Messgeräten. Auch in rauer Umgebung liefert der Messplatz mit vorgespannten Messpinolen und vorwählbaren Messkräften bei nahezu konstanter Messkraft über den gesamten Messbereich Ergebnisse schnell und zuverlässig. Gemessen werden Werkstücke < 800 mm. Die Anwender können die schnell erfassten Messwerte am Display ablesen. Kombination von Verzahnungs- und Formmessung

Auf die steigende Nachfrage einer Kombination aus vollautomatisierter Verzahnungsmessung und hochgenauer Formmessung hat Mahr mit der neuen Verzahnungsmessmaschine MarGear GMX 400 ZL reagiert. Das auf der EMO ausgestellte Messgerät zeichnet eine Messhöhe von 650 mm sowie die Integration von Verzahnungs- und Formmessungen auf einer Maschine aus – Voraussetzungen, um in neuen Dimensionen zu messen. Besucher der Messe erleben, wie unterschiedliche Messaufgaben innerhalb eines Messablaufs und auf einem Messsystem kostenoptimiert realisiert werden. Drei Dinge sind dabei entscheidend: Genauigkeit, Geschwindigkeit sowie die Sicherheit des Gesamtprozesses – alles Punkte, die das Messgerät MarGear GMX 400 ZL bestens erfüllt.

Software für Simulation und Nachschärfbetriebe

Premiere in Hannover hat die neue Software für Verzahnungsmessgeräte von Mahr. Sie erspart Nachschärfbetrieben viel Arbeit: Dank der Software werden Bohrer, Fräser oder Stufenwerkzeuge auf der Messmaschine automatisch eingemessen, die Werkzeugschneiden gescannt und die Werkzeug-Geometrie wird aufgebaut. Erfreuliches Resultat: Werkzeuge werden präzise nachgeschärft und die Messzeit zugleich deutlich reduziert.

Vorgestellt auf der EMO wird auch die neue Maschinensimulation MarSim für die Mahr-Messgeräte. Die Simulation auf Basis der Software-Plattform MarWin ermöglicht, dass die Messmaschinen besser ausgelastet und effizienter arbeiten. Neuprogrammierungen von Messabläufen, Programmoptimierungen oder Schulungen können durch das Programm maschinenfern an der Simulation vorgenommen werden.

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