Messtechnik gestaltet Zukunft

Mahr-Symposium am 27. April 2007 zeigte zukünftige Entwicklungen in der Messtechnik und Qualitätssicherung

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Die Messtechnik entwickelt sich in riesigen Schritten. Mit dem Thema „Entwicklungstrends in der Messtechnik – Grenzen überwinden“ befasste sich das Symposium bei dem Göttinger Messtechnik-Spezialisten Mahr. Die Referenten gaben Ausblicke über die Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung in den kommenden Jahren.

„Industrielle Mess- und Prüftechnik ist die unabdingbare Voraussetzung für hohe Produktqualität und eine Chance für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie“, betonte Thilo Brodtmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer VDMA, gleich zu Beginn des Symposiums. 50 Teilnehmer kamen am 27. April 2007 zu der Fachtagung unter dem Titel „Entwicklungstrends in der Messtechnik – Grenzen überwinden“ in das neu eröffnete Vertriebs- und Applikationszentrum von Mahr in Göttingen.

„Genauer, kleiner, schneller“, so bezeichnete Dr. Peter Lehmann von der Entwicklungsabteilung bei Mahr in seinem Beitrag die Herausforderungen in der Messtechnik. Sein Blick in die Zukunft: „Optische Mikrosensoren steigern in der Zukunft die Geschwindigkeit in der Messtechnik. Trotzdem werden taktile Mikrosensoren wichtig bleiben.“

Einig waren sich alle Referenten des Symposiums von der großen Bedeutung der dimensionellen Messtechnik für die zukünftige Entwicklung von Fertigungsbetrieben und ihren Produkten. Auf die Potenziale der Kostenersparnis durch eine richtige Bewertung der Messmittel wies Prof. Dr.-Ing. Dr-Ing. E. H. Dr. h.c. mult. Albert Weckenmann vom Lehrstuhl Qualitätsmanagement und Fertigungsmesstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in seinem Vortag „Was kosten ungenaue Messungen?“ hin.

Prof. Dr. Ulrich Jürgens vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung betonte, dass bei zukünftigen Planungen auch der demografische Wandel und der Rückgang der Facharbeiter berücksichtigt werden müssen und dem Thema Zuwanderung höhere Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse.

Im Schlussvortrag referierte Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt vom Lehrstuhl für Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung WZL der RWTH Aachen über das Thema Qualitätsmanagement. Hier brachte er das Symposium-Thema noch einmal auf den Punkt: „Messen bildet das Fundament jeder Entscheidung – Messtechnik ist ein Enabler für den Unternehmenserfolg.“

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