MAG IAS mit neuem Präsidenten

Neuer Präsident der international agierenden MAG Industrial Automation Systems ist seit kurzem Dr.-Ing. Robert Wassmer (43). Als Mann aus der Praxis will der gebürtige Bad Säckinger jetzt ganz praktisch und pragmatisch die MAG IAS - und damit auch Boehringer - auf Wachstumskurs halten.

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Die Unternehmensfamilie MAG IAS, erst 2005 gegründet, ist durch die Übernahme traditionsreicher Unternehmen aus dem Maschinenbau bereits jetzt einer der größten Werkzeugmaschinenbauer weltweit. Doch damit will sich der neue Präsident längst nicht zufrieden geben und hat noch einiges vor. „Die einzelnen Unternehmen der Familie werden weiter unter ihrem Namen am Markt agieren. Dabei wollen wir die spezifischen Erfahrungen der Mitglieder und Synergien nutzen“, betont Dr. Wassmer. Mit einem ausgereiften Produktportfolio, Flexibilität und großem Innovationspotenzial will MAG IAS die Marktanteile kontinuierlich ausbauen – und die Chancen dafür stehen nicht schlecht: Schließlich agieren im Konzernverbund solche traditionsreichen und bekannten deutsche Unternehmen aus der Werkzeugmaschinenbranche wie Cross Hueller, Ex-Cell-O, Hessapp, Hüller Hille und Witzig & Frank.

Nach seinem Maschinenbaustudium und wissenschaftlicher Arbeit im Bereich Produktionstechnik mit anschließender Promotion an der Universität Karlsruhe (TH) fand Dr. Robert Wassmer 1995 eine erste Herausforderung bei Mercedes-Benz, wo er in Tuscaloosa beim Aufbau des Werkes für die Produktion der M-Klasse mitwirkte. 1997 dann der Wechsel zu ADTRANZ (später DaimlerChrysler Railsystems, in 2001 von Bombardier Transportation übernommen) nach Berlin und koordinierte dort unter anderem die internationalen Entwicklungsprojekte und leitete die Einführung vereinheitlicher Engineering Prozesse und IT-Systeme. Vom Juli 2000 bis zum Januar 2003 war der Vater dreier Kinder Leiter der Forschung und Entwicklung für die Division Locomotives & Freight für Bombardier in Zürich. Im Februar 2003 übernahm Dr. Wassmer schließlich die Leitung des Bombardier Geschäftsbereiches Drehgestelle mit verschiedenen Werken und Standorten in Deutschland, Frankreich, England, Schweiz, Ungarn, Polen, China und Indien, einen Posten den er bis zu seinem Wechsel zu MAG IAS beibehielt.

Anmerkungen:
Unternehmen:
Die 2005 gegründete MAG Industrial Automation Systems gehört seit 2006 zu den Großen im Werkzeugmaschinenbau. 4500 Beschäftigte erwirtschafteten vergangenes Jahr einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Der Konzernverbund besteht aus vier Gruppen: MAG Powertrain (Cross Hüller, Ex-Cell-O und Lamb) beliefert vor allem die Automobilindustrie. MAG Advanced Technologies (Cincinnati Machine, Giddings & Lewis, Cincinnati Automation, Hüller Hille und Fadal) entwickelt Lösungen in den Bereichen der Hochleistungsbearbeitung, der Automation und Prüfsystemen für die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie zur Energieerzeugung und liefert darüber hinaus kosteneffektive, hoch zuverlässige CNC Dreh- und Bearbeitungszentren.
MAG Special Machines (Boehringer, +FMS+, Hessapp, Witzig & Frank und Turmatic Systems) stellt Vertikal-Drehmaschinen, Mehrstationen-Bearbeitungssysteme für hochpräzise, leistungsstarke Anwendungen und Rundtransferautomaten her. MAG Maintenance Technologies bietet herausragenden Service und Betreuung.

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www.mag-powertrain.com