WALTER produziert in Weilheim

Kundenaufträge sollen wie zugesichert termingerecht erfüllt werden

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Die WALTER AG wird ihre Sonder- und Standard-Trägerwerkzeuge vorübergehend in der Werkshalle der ehemaligen Firma Möck im Tübinger Ortsteil Weilheim produzieren. Zunächst war dafür das geräumte Gebäude des Automobilzulieferers Johnson Controls bei Holzgerlingen vorgesehen. Der Mietvertrag kam jedoch nicht fristgerecht zustande. Deshalb entschied sich das Tübinger Unternehmen für das Möck-Gelände in Weilheim. „Verzögerungen können wir uns nicht leisten, wenn wir die Produktion vor Ort plangemäß ab Februar wieder aufnehmen wollen“, erklärt Peter Witteczek, Vorstandsvorsitzender der WALTER AG. „Schließlich wollen wir alle Kundenaufträge wie zugesichert termingerecht erfüllen.“ Bei dem Präzisionswerkzeughersteller brannten in der Nacht auf den 13. Januar 2006 zwei Fertigungshallen komplett aus.

Die 6.000 m² große Fertigungsstätte in Weilheim wird derzeit bereits saniert. 50 Fach- und Servicekräfte bringen das Gebäude auf den WALTER-Standard. Die ersten CNC-Maschinen treffen Anfang Februar ein, parallel läuft die Produktion an. Für voraussichtlich 12 bis 18 Monate werden dann 130 Mitarbeiter im nahe gelegenen Weilheim beschäftigt sein.

WALTER AG: Die 1919 gegründete, 1990 in eine AG umgewandelte Firmengruppe zählt weltweit zu den führenden Unternehmen der Metallbearbeitung. Sie entwickelt, produziert und vertreibt Werkzeuge mit auswechselbaren Hartmetallschneiden für die Metallzerspanung, speziell Bohren, Fräsen und Drehen. Ihr Stammsitz befindet sich in Tübingen, wo auch knapp die Hälfte ihrer rund 1.900 Mitarbeiter beschäftigt ist. Ihre Tochtergesellschaften und Vertriebspartner sind in verschiedenen Ländern auf allen Kontinenten präsent.

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