NORTEC 2006: Interessante Ausstellerinformationen (Teil 2/2)

10. Fachmesse für Produktionstechnik vom 25.01.2006 bis 28.01.2006 in Hamburg

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Profitieren vom Brikettieren
Mit Erfahrungen aus rund 1500 Brikettier-Anlagen sowie mehr als 2.000 Pressversuchen empfiehlt sich die RUF GmbH aus Zaisertshofen als individueller Problemlöser für jede Anlagenkonzeption. Materialabhängig werden Systeme mit Durchsätzen von 20 kg/h bis 3.000 kg/h angeboten. Dank der hohen Wertschöpfung lässt die rasche Amortisation einer Brikettieranlage für Alu-, Stahl- oder Gussspäne sowie Schleifschlamm nicht lange auf sich warten. Denn zu den geldwerten Vorteilen gehören unter anderem die Rückgewinnung von teuren Kühlschmierstoffen, die Volumenreduzierung des Ausgangsmaterials sowie ein sauberes und zeitsparendes Handling bei zusätzlichem Gewinn von Lagerfläche. Im Zuge der Anlagenkonzeption bietet RUF zudem die kostenfreie Brikettierung von Probematerial im hauseigenen Technikum an.
RUF – Halle 11.EG, Stand 303

Fräsmaschine passt genau auf Kundenwunsch
Eine hochmoderne Universal-Fräsmaschine mit schwenkbaren Vertikalfräskopf für die variable Einzelteil- und Serienfertigung – so präsentiert Kunzmann Maschinenbau die WF 650. Aufgrund ihrer modularen Bauweise und der umfangreichen Optionsliste kann die Maschine hervorragend individuellen Kundenwünschen angepasst werden, heißt es in Remchingen. Der Aufbau glänzt mit einer aufwändig verrippten Gusskonstruktion in Massivblockbauweise und oben liegendem Kreuzschlitten, der den Vertikalfräskopf mit integriertem Kollisionsabsorber trägt: Spezielle Tellerfedern schützen die Hauptspindel im Kollisionsfall vor Beschädigungen. Als Arbeitsbereich stehen 650 mm x 500 mm x 450 mm zur Verfügung (X-Y-Z). Für präzise Teilefertigung in allen Achsen sorgt das direkte, inkrementale Messsystem mit einer Auflösung von 0,001 mm. Und: Die WF 650 mit Motorspindel kommt immer dann zum Einsatz, wenn primär hohe Drehzahlen bis 12.000 U/min gefordert sind. Trotz der hohen Drehzahlen bietet die Motorspindel genug Leistungsreserven, um auch Werkstoffe mit höherer Zufestigkeit problemlos bearbeiten zu können.
KUNZMANN MASCHINENBAU – Halle A1, Stand 108

Flache Werkstücke hochpräzise messen
Unter dem Motto „Erster Scanner, der messen kann“, stellt Werth Messtechnik den neuen Scanner Werth FLATSCOPE zur schnellen, präzisen und zuverlässigen Serienkontrolle von flachen Werkstücken vor. Als Einsatzschwerpunkte nennen die Entwickler das Messen von komplexen Profilen wie Gummi-, Kunststoff- bzw. Alu-Profilen als auch von Folien, Leiterplatten, Laser- und Kunststoffteilen. Der Messbereich reicht bis 650 mm, auch größere Messbereiche sind auf Anfrage lieferbar. Der mit einem Bildverarbeitungssensor ausgestattete Werth FLATSCOPE steht wahlweise mit telezentrischer Optik und fester Vergrößerung oder dem zum Patent angemeldeten Werth Zoom bereit. Durch den Einsatz des Werth Zooms lassen sich nach Firmenangaben sonst unerreichte Genauigkeiten realisieren. Sowohl Arbeitsabstand als auch Vergrößerung können CNC-gesteuert eingestellt werden. Im Laserscanning-Modus ist es problemlos möglich, innerhalb kürzester Zeit den gesamten Messbereich einzuscannen, und sämtliche Geometriemerkmale zu ermitteln und auszuwerten.
WERTH MESSTECHNIK – Halle 9.OG, Stand 210

Vertikal-Drehzentrum löst jeden Bearbeitungsfall
In wenigen Jahren lieferte EMAG, Salach, mehr als 5.000 vertikale pick-up-Drehzentren, davon allein 1.000 der Baureihe VL. Der Erfolg leuchtet ein, denn die VL empfiehlt sich als Konzept für jede Losgröße, geht es um Weich-, Hart-, Nass-, Trocken- wie auch Komplettbearbeitung – automatisches Be- und Entladen der Werkstücke eingeschlossen. Dass sich dieses Konzept passgenau an den Drehteile-Hersteller richtet, belegen auch die technischen Daten. So erfüllen die VL 3/VL 5 mit Drehzahlen bis 4.500/7.500 U/min bei Antriebsleistungen von 24/28 kW und dem sehr stabilen EMAG-Revolver (Schaftdurchmesser 40 mm) sowie Bohr- und Fräswerkzeugen in allen Stationen sämtliche Anforderungen der wirtschaftlichen Teilefertigung.
EMAG – Halle A1, Stand 410

Per Mausklick von CAD zu CAM
Je besser das CAM-System in die CAD-Umgebung integriert ist, umso zuverlässiger und schneller läuft die NC-Programmierung. Deshalb bietet OPEN MIND aus Wessling neben der Integration unter dem eigenen CAD-System hyperCAD auch die Vollintegration in Autodesk Mechanical Desktop, Inventor, und Pro/Engineer Wildfire an. Da die Anwender unter der gewohnten CAD-Oberfläche arbeiten, müssen sie keine neue Software erlernen und starten zügig mit der CAM-Bearbeitung des Orginal-Datenmodells aus dem CAD-System. Dafür liefert hyperMILL eine Reihe von Bearbeitungsstrategien.
OPEN MIND – Halle 12.EG, Stand 110

Präzise Messen auch in schwieriger Umgebung
Ob Werkstatt, Fertigungslinie oder Labor: Nach dem Motto „Starten und Bescheid wissen“ liefert der mobile HOMMEL TESTER W55 der HOMMELWERKE in Schwenningen exakte Messergebnisse auch im schwierigen Betriebsumfeld. Dabei wird der Tester auch den Anforderungen modernster Qualitätsmanagementsysteme gerecht. Denn die Messergebnisse werden nicht nur angezeigt, sondern können lokal oder über die LAN-Schnittstelle zentral archiviert werden. Die Bedienung orientiert sich konsequent an der werkstattnahen Praxis. Das 10-Zoll TFT-Farbdisplay stellt Kenngrößen, Profile und Messbedingungen in einer Ansicht übersichtlich dar, die Bedienung erfolgt mittels robuster Funktionstasten.
HOMMELWERKE – Halle 9.OG, Stand 214

Bandsägeautomat braucht wenig Platz
Die KASTOtwin A2 von KASTO in Achern-Gamshurst zeichnet sich durch ein stabiles Sägen-Oberteil und eine besonders ergonomische Bedienoberfläche aus. Hinzu kommt ein nicht nur ansprechendes, sondern auch höchst funktionales Design mit einer neu gestalteten Maschinen-Vollverkleidung. Die Abdeckhauben lassen sich komplett öffnen, entsprechend ist das Sägeband gut zugänglich, sehr schnell bzw. einfach zu wechseln und die Maschine optimal zu reinigen. Der Schnittbereich des KASTOtwin A2-Sägeautomaten beträgt 260 mm bei Rundmaterial und 260 mm x 260 mm bei Flach- oder Vierkantmaterialien. Die sehr kleine Grundfläche und eine geringe Breite quer zur Materialvorschub-Richtung ermöglicht den problemlosen Einsatz auch bei beengten Platzverhältnissen. Letztendlich benötigt der Bandsägeautomat 1.755 mm in der Breite und 2149 mm in der Materialvorschubrichtung
KASTO – Halle A1, Stand 216

Schwerzerspanen und Feinbearbeiten leicht gemacht
Die stabile Portalbauweise der erfolgreichen OKUMA MB-V-Baureihe, präsentiert von HOMMEL CNC-Technik in Köln, erlaubt wirtschaftliche Schwerzerspanung aber auch Feinbearbeitung mit höchster Präzision. So liegt die Positioniergenauigkeit bei 4 Mikrometern über den gesamten Verfahrweg. Das Maschinenkörper-Ventilationssystem und thermische Kompensation nebst Spindelkopfkühlung garantieren hohe Prozesssicherheit. Zudem: Ein absolutes Messsystem macht das Anfahren des Referenzpunktes überflüssig. Zu den attraktiven Ausbaustufen gehören Hochleistungsspindeln bis 22 kW, automatisches Messen und Kompensieren ebenso wie automatische Werkzeuglängenmessung plus Bruchkontrolle, NC-Rundachsen und Hochgeschwindigkeitsbearbeitung. Die Verfahrwege betragen 560 mm x 460 mm x 460 mm (Y-Y-Z) wobei die Hauptspindel maximal 8.000 U/min mit 11 kW leistet.
HOMMEL CNC-Technik – Halle A1, Stand A1.214

Steuerung stärkt NC-Performance
Als Highlight in Hamburg präsentiert TRAUB die weiterentwickelte 64bit-Steuerung TX8i. Sie wird nun auch für die Drehmaschinen TNA300, TNA400 und das Dreh-Fräszentrum TNC42/65 angeboten. Die Stoßrichtung der Innovation aus Reichenbach ist klar: Deutliche Stückzeitenreduzierung durch noch höhere NC-Performance. So reduziert sich die PLC-Zykluszeit gegenüber der TX8H um den Faktor 4, die Satzwechselzeiten halbieren sich von 28 ms auf 14 ms. Zudem sinkt die Satzberechnungszeit um satte 30%. Ein weiterer herausragender Vorteil der TX8i: Sie kann wechselseitig – sowohl im Dialog als auch auf NC-Basis – programmiert werden.
TRAUB – Halle A1, Stand 408

Datenbank sammelt Fertigungswissen
Die neue Software-Version hyperMILL 9.5 von OPEN MIND, Wessling, fasst Bearbeitungsstrategien und Werkzeuginformationen in Makros zusammen. Diese können in einer Datenbank abgelegt und bei ähnlichen Aufgaben wiederverwendet werden – eine intelligente Möglichkeit, Wissen über komplexe Fertigungsabläufe zu sammeln und schnell abzurufen. Für höhere Bearbeitungsqualität sorgt die Fräs-Stopp-Flächenbegrenzung, die nun auch für die 5-Achs-Bearbeitung zur Verfügung steht. Zusätzlich zu Begrenzungskurven lassen sich Flächen definieren, um Bearbeitungsbereiche für das Schlichten und die Restmaterialbearbeitung exakt einzugrenzen.
OPEN MIND – Halle 12.EG, Stand 110

Stangenautomat knickt Hauptzeiten
Zuwachs bekommen hat der Klassiker unter den Index-Stangenautomaten, die ABC SpeedLine, mit der neuen SpeedLine C42/C65 – einem Stangenautomaten in zwei Spindelgrößen. Er wurde konsequent auf kompromisslose Stangenbearbeitung ausgerichtet. Bei dieser Neuentwicklung aus Esslingen stand die Reduzierung der Hauptzeiten eindeutig im Vordergrund. Das Ergebnis ist ein Stangenautomat, bei dem immer zwei bis drei Werkzeuge gleichzeitig im Einsatz sind. Gegenüber der bewährten ABC SpeedLine verfügt die neue C42/C65 jetzt über zwei Y-Achsen und eine große Gegenspindel. Damit eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten der komplexen Bearbeitung; bei strikter Beibehaltung der bisherigen Vorteile klassischer Stangenbearbeitung; nämlich hohe Geschwindigkeit und kurze Hauptzeiten.
INDEX – Halle A1, Stand 408

Für jede Bearbeitung der richtige Fräser
Ausgehend vom wachsenden Anteil an hochfesten Werkstoffen, NE-Metallen und Kunststoffen im Werkzeug- und Formenbau hat die Paul Horn GmbH ihre erfolgreiche Fräserreihe DS um 18 Neuentwicklungen erweitert. Sie sollen dem Anwender bisher ungenutzte Wege und Bearbeitungsstrategien zur Steigerungen von Produktivität und Wirtschaftlichkeit eröffnen, heißt es in Tübingen. Damit besteht die Reihe DS jetzt aus Vollhartmetallfräsern unterschiedlicher Schneidgeometrien und Abmessungen von 0,2 mm bis 16 mm Durchmesser zum Bearbeiten von weichen und gehärteten Stählen, Kupfer, Graphit, Aluminium, Titan, Kunststoffen wie auch Verbundwerkstoffen.
PAUL HORN – Halle 12.EG, Stand 404

Ergonomie steigert Produktivität
Ihren „Klimastar“ WS 9220″ empfiehlt WERKSITZ aus Zeil am Main als Arbeitsstuhl der neuesten Generation mit durchgängiger Perforation, um ein gesundes Mikroklima während der Arbeit zu gewährleisten. Leicht zu wechselnde und zu reinigende Sitz- und Lehnenpolster garantieren für Wohlbefinden und Hygiene. Ein ergonomisches Design und intuitiv leicht zu bedienende Verstellmöglichkeiten runden den robusten Arbeitsstuhl ab.
WERKSITZ – Halle 10.EG, Stand 201

Elektronik schnell getestet
Der Inline-Tester von WESTPHAL-MECHANIK zum Prüfen von elektronischen Geräten zeichnet sich dadurch aus, dass die Vorrichtung zu einer Seite hin völlig offen ist. Auf diese Weise kann die Prüfvorrichtung zeitsparend je nach Bedarf ohne Zerlegen oder Demontage des Transfersystems an einer anderen Stelle des Transportbandes eingebaut werden, hebt man in Celle hervor. Zudem: Anders als bei konventionellen Stationen mit vier Säulen, Gestell und Umhausung muss die Vorrichtung nach dem Einbau oder Umzug nicht neu eingestellt werden. Der Betrachtungswinkel der Prüfperson zum Display des Gerätes ist dabei variabel justierbar, so dass je nach Größe des Mitarbeiters der optimale Winkel eingestellt werden kann.
WESTPHAL-MECHANIK – Halle 9.OG, Stand 312

Halbleitermaterial präzise produzieren
Die horizontale Zonenschmelzanlage zum gleichzeitigen Reinigen von sechs Germaniumstäben in Grafitbooten von LINN HIGH THERM in Eschenfelden ermöglicht die exakte Produktion von Halbleitermaterialien mit definiertem Reinheitsgrad. Zum Einsatz kommt ein spezieller, in Längsrichtung verfahrbarer Induktor mit sechs in Serie geschalteten Einzelspulen. Ein Programmregler übernimmt die automatische Steuerung von Induktionsheizleistung, Verfahrgeschwindigkeit und Gasfluss. Die maximale Temperatur beträgt 1000° C bei einem nutzbaren Kammervolumen von sechs Quarzrohren mit einem Innendurchmesser von 100 mm und 700 mm beheizbarer Länge.
LINN HIGH THERM – Halle 11, Stand 205

Kleine Durchmesser hochpräzise spanen
Die Stärke des neuen Einspindel-Drehautomaten DECO 8sp liegt klar in seiner Bearbeitungsgenauigkeit, wobei TORNOS beim Drehdurchmesser eine Maßhaltigkeit von +/- 0,001 mm in rostfreien Stählen und eine produktionsmäßige geometrische Formtreue ebenfalls im Bereich von 0,001 mm gewährleistet. Mit den fünf numerischen Basis-Linearachsen und zwei unabhängigen Werkzeugsystemen ist der Automat optimal ausgelegt für Bearbeitungen im Durchmesserbereich ab 1 mm bis 10 mm in allen Werkstofftypen, so seine Entwickler in Moutier. Die Maschinenarchitektur ermöglicht Simultanbearbeitung in der Hauptspindel sowie Rückseitenbearbeitungen in der Gegenspindel, was natürlich Produktionszeiten und -kosten senkt.
TORNOS – Halle A1, Stand 102

Ein Schaft reicht für alle Fräser
Die neuen 3-, 4- und 6-schneidigen Fräsköpfe mit 10 mm Durchmesser der Paul Horn GmbH, Tübingen, wurden in Verbindung mit den Schäften des Systems DM 10 speziell zum Fräsen von Stahl und Kupfer konzipiert. Dank der patentierten Verbindung von Fräserschaft und Werkzeug – ein Schaft ist als Träger für alle Fräser nutzbar – entstehen hochgenaue Kombinationen, deren Spanwerte überzeugen und die den Werkzeugbedarf deutlich senken. Die mit und ohne Eckenradien lieferbaren Mehrschneider nebst den Torus- und Schruppfräsern stellen dem Werkzeug- und Formenbau eine Werkzeugpalette zur Verfügung, welche speziell beim Herstellen von Kupferelektroden neue Fertigungsansätze ermöglichen soll.
PAUL HORN – Halle 12.EG, Stand 404

Flexible Bandsäge braucht wenig Platz
Trotz ihres geringen Flächenbedarfs von 2820 mm x 1860 mm bietet die KASTOvericut-Vertikalbandsägemaschine von KASTO, Achern-Gamshurst, einen großen Schnittbereich: So steht für Geradschnitte ein Arbeitsbereich von 600 mm x 460 mm ( H x B) bereit, bei 45 Grad-Gehrungsschnitten sind es 425 mm x 460 mm. Beim maximalen Gehrungswinkel von 60 Grad bleiben noch satte 300 mm x 460 mm ( H x B) für den schnellen Schnitt. Dabei ist die Bandgeschwindigkeit stufenlos von 12 m/min bis 120 m/min einstellbar, wobei die KASTO-Universalhydraulik den Sägebandvorschub regelt. Zusätzlich wurde das Sägeband für gratarme Schnitte um 3 Grad gegenüber der Schnittebene geneigt. Optional ist eine Version mit von 30 m/min auf 60 m/min umschaltbarer Bandgeschwindigkeit erhältlich. Eine durchgehende Maschinenrollenbahn, hydraulische Langhubspannzylinder und eine automatische Materialvorschubeinheit runden das Angebot ab.
KASTO – Halle A1, Stand 216

Kurzdrehteile hochproduktiv produzieren
Mit der TNL26K präsentiert TRAUB aus Reichenbach/Fils die effektive Kurzdreh-Variante des bewährten CNC-Langdrehautomaten TNL26. Auch bei diesem Konzept kommen bis zu vier Werkzeuge simultan und unabhängig voneinander zum Einsatz. In jedem Werkzeugsystem befindet sich also eine Achse in X- und Z-Richtung. Die TNL26K ist als modulares Maschinenkonzept für einen Stangendurchlass bis 32 mm aufgebaut. In der Grundversion wird die Maschine mit beweglichem Spindelstock und unterem Werkzeugträger mit X- und Y-Achse ausgestattet. Als nahezu perfekt gilt die Variante mit verfahrbaren, so genannten Front- und Rückapparaten zur Haupt- und Gegenspindel. In dieser Version wird für gewöhnlich die Außenkontur mit den Revolvern bearbeitet und die Innenkontur stirn- oder frontseitig mit besagtem Frontapparat. Ist das Werkstück auf der einen Seite fertig, wird es von der Gegenspindel abgegriffen. Die Gegenspindel fährt im Anschluss zum Rückapparat und die Rückseite kann komplett bearbeitet werden.
TRAUB – Halle A1, Stand 408

Rollenführung trotzt rauem Betriebsklima
item hat seinen Systembaukasten item MB für universelle Linearführungen erweitert und führt nun eine Rollenführung aus rostfreiem Stahl ein. Damit trägt das Solinger Unternehmen für Maschinenbausysteme den vielen Anwendern Rechnung, die mit herkömmlichen korrosionsgeschützten Varianten in feuchter oder korrosiver Atmosphäre keine ausreichende Beständigkeit erreichen. Die neuen, rostfreien Komponenten für die Laufrollenführungen D14 sind aufgrund der Auswahl geeigneter Chromstähle in der Lage, ohne zusätzlichen Korrosionsschutz hohen Belastungen standzuhalten
ITEM – Halle 10.EG, Stand 303

Pneumatikzylinder schafft Multikraft
Sind hohe Kräfte erforderlich, stoßen Pneumatikantriebe schnell an ihre Grenzen oder der Bauraum reicht nicht mehr aus. Und: Die Kraft wird erst in der Endlage, also auf den letzten Hub-Millimetern benötigt. Der neue Multizylinder von Tünkers, Ratingen, setzt dieses Anforderungsprofil mit einer denkbar einfachen pneumatisch-mechanischen Lösung um. Sein konventioneller Pneumatikzylinder wirkt in der Endlage auf eine Kniehebelmechanik und erzeugt eine Kraftverstärkung von 1:8 bis 1:10. Mit Presskräften bis zu 6 t bieten sich die Multikraftzylinder für vielfältige Aufgaben an, wie etwa Spannen, Prägen, Durchsetzfügen, Stanzen oder Biegen. Damit erschließen sich auch Anwendungen, die bisher aufgrund des Bauraums und der Kraftanforderungen Hydrauliksystemen vorbehalten waren.
TÜNKERS – Halle 10.EG, Stand 216

Langer Schleifstift kürzt die Nachbearbeitung
Procof handelt seinen Diamantschleifstift DIA-TIP als Geheimtipp für wirtschaftliche Rippenbearbeitung. Dank des besonders langen Belages und kleinen Durchmessers dringt der Stift tief zwischen die Rippen ein, heißt es in Leverkusen. Er reißt dabei problemlos die Erodierhaut auf und trägt zuverlässig die Erodierspitzen ab – was natürlich die Zeit für Nachfolgeschritte deutlich senkt. Trotz seiner Länge von 66 mm (Belaglänge 50 mm) hat er eine hohe Rundlaufgenauigkeit und kann bis 30.000 U/min eingesetzt werden. Ist die Spitze abgearbeitet, lässt sie sich kappen und es kann mit dem Rest weitergearbeitet werden.
PROCOF – Halle 10.EG, Stand 122

Wer gut spannt, der gut spant
Auf den ersten Blick ist das intelligente Innenleben des neuen Spannfutters SPANNTOP nova von Hainbuch aus Marbach nicht erkennbar. Aber SPANNTOP nova hat es faustdick hinter dem Futter: maximaler Durchlass und Top-Planlauf im gleichen Futter. Es können dieselben Bauteile in Axzug- und Axfix-Futter-Varianten verwendet werden. Optimale Führungslängen der bewegten Bauteile bewirken größte Genauigkeit und verhindern den Slip-Stick-Effekt. Zudem erlaubt die einheitliche Spannmittelaufnahme ein problemloses Kombinieren je nach Anwenderbedarf. Denn die umrüstfreundliche SPANNTOP Adaption MANDO Adapt kann sowohl beim modularen SPANNTOP Futter als auch bei der Kombi Axzug-Variante verwendet werden und der Backen-Adapter beim Kombi Axzug-Futter. Last not least: Durch einen größeren Abstand zwischen Futter- und Anschlagvorderkante lassen sich nun auch längere Werkstücke steifer spannen. Gleichzeitig reduziert die größere Einfuttertiefe die Auskraglänge. Optimale Voraussetzungen also für ein noch besseres Spannen und Spanen.
HAINBUCH – Halle 12.EG, Stand 304

Mikrobohren kein Problem
Als Bohrwerkzeug-Highlight präsentiert ISCAR, Ettlingen, die neuen Vollhartmetall-Mikrobohrer SOLIDDRILL und empfiehlt sie für den effizienten Einsatz in Langdrehautomaten, auf Präzisionsteile-Bearbeitungszentren sowie alle anderen Mikro-Bohrarbeiten. Die VHM-Bohrer gibt es ab Durchmesser 0,8 mm bis 2,9 mm in den Längen 4xD und 6xD. Hergestellt aus dem Feinstkornsubstrat IC08 und mit der neuesten TiAIN-PVD-Beschichtung versehen, sorgen die rechts schneidenden, ohne innere Kühlmittelzufuhr konzipierten Bohrwerkzeuge für maximale Bohrqualität beim Bearbeiten von Kleinteilen, im Werkzeug- und Formenbau oder beim Fertigen von hochpräzisen Komponenten für die Medizintechnik bzw. Chirurgiemechanik.
ISCAR – Halle 10.EG, Stand 202

Gewindefräser senkt Ausschussrisiko
Speziell für den Einsatz in Nickel bzw. Nickellegierungen hat PROTOTYP aus Zell einen neuen Gewindefräser mit verrundetem Profil entwickelt. Das hat gute Gründe: Denn bei der Gewindeherstellung in hochwertigen, teuren Bauteilen, etwa in der Luft- und Raumfahrtindustrie, muss das Ausschussrisiko so gering wie möglich gehalten werden. Der Gewindefräser überzeuge den Anwender mit einer außerordentlichen Prozesssicherheit und Zuverlässigkeit, betonen seine Entwickler in Zell am Harmersbach.
PROTOTYP – Halle 12.EG, Stand 103

Preiswert mit dem Laser messen
Wer flexibel fertigt, braucht ein flexibles Messsystem – Zylinder, Kegel und ovale Bauteile als auch Vielkantteile im Umfang, in der Länge oder in verschiedenen Ebenen vermisst die 3D-Laser-Messmaschine von JOACHIM RICHTER mittels Laser-Triangulation und den über eine Software gesteuerten Ablauf der Servo-Achse. Für knapp kalkulierende Anwender besonders interessant: Der einfache Maschinenaufbau ermöglicht ein schnelles, präzises Messen zu geringen Kosten, hebt man in Konken hervor. Die Genauigkeit liegt dabei je nach Oberfläche zwischen 0,01 bis 0,05 mm bei Scannzeiten von einigen Sekunden bis 30 s – abhängig vom Prüfumfang. Diverse Datenfunktionen sowie eine einfache Bedienoberfläche runden das System ab.
JOACHIM RICHTER – Halle 12.EG, Stand 309

Allzweck-Werkzeug Wasserstrahl
Mehr als 1000 installierte Anlagen – das dürfte potenzielle Anwender interessieren. Das Maschinenkonzept der Wasserstrahl-Schneidanlage IFB (Integrated Flying Bridge) von Flow Europe, Bretten, erfüllt sämtliche industrielle Anforderungen nach einer Anlage mit geringem Platzbedarf, optimalem Zugang und Bedienerfreundlichkeit. Denn alle Maschinenkomponenten, wie Hochdruckpumpe, Steuerung, sowie die Elektro-, Hydraulik und Hochdruckanschlüsse sind Platz sparend in das System integriert. Zudem ermöglicht die freie Zugänglichkeit von drei Seiten ein einfaches Be- und Entladen. Gesteuert wird die Anlage über FlowMaster, das Windows-basierte Steuerungssystem von FLOW. Attraktive Ausstattungsfeatures, wie eine Anbohrhilfe, Höhensensor und der Laserpointer machen die IFB zu einem äußerst vielseitigen Werkzeug.
FLOW EUROPE – Halle A1, Stand 108

Komplett bis 40 to.
IXION AUERBACH komplettiert das erfolgreiche Tiefbohr- Fräsmaschinenprogramm für kubische Werkstücke um kleine IA 1 TLF mit 5 gesteuerten Achsen, Vollumhausung und Werkzeugwechsler. Die Maschine ist für gleichermaßen effizientes, wie präzises Komplettbearbeiten kubischer Werkstücke, wie etwa Formenteile, optimiert. Komplett heißt: die IA 1 TLF eignet sich vom Taschenfräsen über das Gewindeschneiden bis hin zum Tiefbohren. Die Maschine ist kompakt, hat einen steifen Unterbau und ruht auf einer 3-Punkt-Auflage. Der 24er Werkzeugwechsler ermöglicht das automatische Arbeiten mit konventionellen Werkzeugen und kurzen Tiefbohrern. Sollte beim Tiefbohren ein längeres Werkzeug notwendig sein, kann dieses innerhalb von 3 Minuten eingewechselt werden. Im übrigen ist die Maschine komplett ausgestattet mit Hochdruck-Innenkühlung (bis 150 bar), Tiefbettfilter und einer Vollumhausung, die trotz ihrer sehr kompakten Bauweise ein ergonomisches Bedienen und Beladen der Maschine zulässt.
IXION – Halle A1, Stand 304

Vielseitig, zuverlässig, profitabel
Auf Basis des in Jahrzehnten konsequent perfektionierten Fahrständerprinzips offeriert Chiron mit der Baureihe MILL auch für das Komplettbearbeiten von Werkstücken in kleinen und mittleren Stückzahlen vielfältig individualisierbare Maschinen (mit bis zu 6.000 mm Verfahrweg in X). Jüngste Innovation ist die neue, mit Schwenkkopf, Drehspindel, NC-Schlitten und Werkstückwender ausgestattete MILL 800. In Kombination mit dem ‘intelligenten’ Werkzeugmagazin integriert die in 7 Achsen CNC-gesteuerte Multifunktionsmaschine auf minimaler Stellfläche beste Voraussetzungen für hochpräzises Rund-um-die-Uhr-Komplettbearbeiten (fast beliebig) komplexer Werkstücke von der Stange. Neben den drei Fahrständer-Maschinenachsen X, Y und Z, die mit jeweils 60 m/min beschleunigen und dabei 800, 500 und 550 mm verfahren, gibt es als 4. NC-Achse einen soliden NC-Schwenkkopf. Der lässt sich stufenlos um +/- 100° über der X-Achse horizontal drehen. Für einen 90°-Schwenk braucht es lediglich 0,5 Sekunden. Der Schwenkkopf integriert eine wassergekühlte 34kW-starke Motorspindel mit Drehzahlen von bis zu 20.000 min-1 .
CHIRON-Werke – Halle A1, Stand 102