Chiron: Investition in die Zukunft und klarer Standpunkt zum Standort

Chiron Werke investieren zehn Millionen Euro in rund 5.000 m² großes Kunden- und Technolgiezentrum.

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Geht es um Standortfragen und internationalen Wettbewerb, dann gibt es Zusammenhänge, die gehören aufgeschrieben, damit sie plastisch werden. Wem ist zum Beispiel bewusst, dass die Wettbewerbsfähigkeit vieler metallverarbeitender Industriezweige – mithin die wirtschaftliche Existenzberechtigung von etlichen hunderttausend Arbeitsplätzen – seit vielen Jahren von lediglich einigen hundert Menschen recht ‘geräuschlos’ aber sehr nachhaltig positiv beinflusst wird? Die Rede ist von Chiron in Tuttlingen. Dort, sowie im nahegelegenen Neuhausen o. Eck entwickeln, fertigen und montieren heute rund 830 Mitarbeiter vertikale Bearbeitungszentren, die (als Einzelmaschine, wie auch als kundenindividuell designte Turnkey-Lösung kombiniert) hinsichtlich Dynamik, Schnelligkeit und Präzision immer wieder auf´s neue Maßstäbe setzen – und das nachweislich nicht nur unter Laborbedingungen, sondern im Tagesgeschäft, zumeist rund um die Uhr.

Geht es um die „High Performance Production“ komplexer Teile zu minimalen Stückkosten, vertrauen mittlerweile weltweit einige tausend Anwender auf die Maschinen und das Know-how der Chiron Werke.

In diesem Jahr werden neben Standardmaschinen mehr als 200 Turnkey-Lösungen ausgeliefert, wobei der Exportanteil rund 60% erreicht. Der Umsatz für das aktuelle Geschäftsjahr soll sich bei knapp 200 Millionen Euro einstellen. In diesem Zusammenhang sei der Hinweis angebracht, dass Chiron in Entwicklung, Fertigung, Applikation und Montage ausschließlich auf vertikale, CNC-gesteuerte BAZs fokussiert.

Bild: Das mit einer Glasfassade optisch wohlgestaltete Kunden- und Technologiezentrum soll Ende Juli 2005 fertiggestellt sein. Bis dahin wurden, beziehungsweise werden 21.000 m³ Erde bewegt, 2.000 m³ Beton zusammen mit 350 to. Betonstahl sowie 200 to Profilstahl verbaut. Nach der für den Herbst 2005 geplanten Einweihung, wird eine Gesamtfläche von 5.000 m² für Workshops, Seminare, Schulungen, Aus- und Weiterbildung und natürlich für Präsentation und Vorführung von Maschinen wie Technologie zur Verfügung stehen.

Diese, seit 1972 gepflegte Konzentration auf den Feinschliff dieser Maschinenbauart und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erklärt einerseits den erreichten Vorsprung; andererseits erscheint aber auch das Ranking der weltgrößten Werkzeugmaschinenhersteller in einem ganz anderen Licht. Denn die allgemein bekannten Hersteller-Hitlisten vergleichen zumeist Äpfel mit Birnen. Würde bei der Analyse von Marktanteilen feiner differenziert und segmentiert, stünde Chiron als reinrassiger Hersteller dieser sehr vielseitigen, zudem hoch leistungsfähigen Maschinengattung weltweit ganz oben. Insofern ist CHIRON fraglos ein hidden champion.

Diese Spitzenposition gilt es zu behaupten. Und zwar nicht durch sparen, sondern durch strategisch langfristig angelegte Investitionen. So gehen regelmäßig rund 7 % vom Umsatz in Forschung & Entwicklung.

Mehr noch: Zur Zeit baut Chiron in Tuttlingen an der Kreuzstraße 75 ein modernes, rund 5.000 m² großes Kunden- und Technologiezentrum. Das (von der Böhmer+Partner GbR, Sigmaringen geplante und begleitete) Großobjekt wird das Erscheinungsbild der als ‘Zentrum für Medizintechnik’ weltweit bekannten Stadt Tuttlingen nicht nur als architektonischer ‘Hingucker’ bereichern. Gerade in einer Zeit, in der unserer Republik weitere Produktionsverlagerungen ins vermeintlich kostengünstigere Ausland sowie einhergehend ein massiver Verlust wertschöpfender Arbeitsplätze droht, ist diese Investition auch ein deutlich sichtbares Bekenntnis zum Standort Deutschland.

Anlässlich der offiziellen Grundsteinlegung am 7. Oktober 2004 erinnerte Geschäftsführer Dr. Hans-Henning Winkler daran, dass der Standort Deutschland nicht mutwillig klein geredet werden darf. „Wir haben im internationalen Vergleich fraglos Kostennachteile zu verkraften. Dem gegenüber bietet unser Standort aber auch viele Vorteile, wie etwa sehr gut ausgebildete, hoch motivierte Mitarbeiter.“ Auch an Nachwuchs mangelt es offensichtlich nicht. Derzeit durchlaufen bei Chiron gut 100 junge Leute eine Lehre, beziehungsweise ein berufsbegleitendes Studium. Lob spendete Dr. Winkler ferner den oft gescholtenen Genehmigungsbehörden, die Chiron´s Baugesuch innerhalb von 10 Wochen den offiziellen Segen erteilten.

Bild: Chiron-Geschäftsführer Dr. Hans-Henning Winkler: …neue Impulse und noch mehr Effizienz…“

Seitdem geht´s Chiron-typisch – also mit highspeed – voran: Wenn alles nach Plan verläuft, wird das mit massivem Kern in Stahl-Beton-Verbundbauweise errichtete sowie mit einer vorgehängten Glasfassade optisch wohlgestaltete Kunden- und Technologiezentrum bereits Ende Juli 2005 fertiggestellt sein. Bis dahin wurden, beziehungsweise werden 21.000 m³ Erde bewegt, 2.000 m³ Beton zusammen mit 350 to. Betonstahl sowie 200 to Profilstahl verbaut.

Nach der für den Herbst 2005 geplanten Einweihung, werden bei einer fünfstockig bebauten Grundfläche von 802 m² großzügige 23.000 m³ umbauter Raum für Workshops, Seminare, Schulungen, Aus- und Weiterbildung und natürlich für Präsentation und Vorführung von Maschinen wie Technologie zur Verfügung stehen.
Dr. Hans-Henning Winkler: „Das neue Chiron Kunden- und Technologiezentrum ist ein weiterer Meilenstein in unserer erfolgreichen Unternehmensgeschichte. Ich bin davon überzeugt, dass es dem wichtigen Informationsaustausch zwischen Kunden, Wissenschaftlern, Beratern und unseren Ingenieuren neue Impulse und noch mehr Effizienz verleiht.“ An ausreichend Parkplätze wurde gedacht – es sind 102.

Bild: Mehr Profit und Performance: Ob High-Speed-Manufacturing, Mehrspindelbearbeitung, 6-Seitenkomplettbearbeitung von der Stange oder schlüsselfertige Turnkey-Lösung – Chiron entwickelt Maschinen und Technologie für Anwender, die wissen, wie man einen Return-on-Investment korrekt errechnet.

Firmenprofil:
Was im Jahr 1921 als Handwerksbetrieb begann, ist heute ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der CNC-gesteuerten vertikalen Fertigungszentren. Durch die ausschließliche Konzentration auf vertikale Fertigungszentren und die mutige Umsetzung visionärer Ideen setzt Chiron Maßstäbe in der Metallbearbeitung.
Eine Vielzahl nationaler und internationaler Patente dokumentiert die Innovationskraft des
Unternehmens. Chiron Fertigungszentren sind im Werkzeugbau bis hin zur Großserien-Fertigung der Automobilindustrie im Einsatz. Sie verschaffen im globalen Wettbewerb den Vorsprung in Sekunden.

Chiron ist auf allen wichtigen Märkten der Welt präsent: Chiron America, Chiron Asia Pacific, Chiron UK, Chiron France – eigene Gesellschaften oder regionale Vertretungen vor Ort gewährleisten nahezu überall eine kunden- und zeitnahe Betreuung in allen Fragen der Fertigung oder in Servicefällen.

Zu den zahlreichen Referenzkunden zählen unter anderem Automobilhersteller, wie BMW, Daimler Chrysler, Fiat, Ford, General Motors, Peugeot, Renault…; Automobilzulieferer, wie AP Lockheed, Bendix, Benteler Automotive, Bosch, Contec, Delphi, Denso, Federal Mogul, Magneti Marelli, Mahle, Mannesmann VDO, PBR, Tremec, TRW, Valeo, ZF Friedrichshafen, 3 K Warner…; und auch Felgenhersteller, wie AKW, American Racing, ATS, BBS, Borbet, Castalloy, Fuchs, Hayes Lemmerz, Montupet, Ronal, Stahlschmidt, Superior…

Klaus Dieter Hennecke

Kontakt:
CHIRON-WERKE GmbH & Co. KG
Talstraße 23
D-78532 Tuttlingen
Fon: 07461/940-0
Fax: 07467/940-3159
Email: info@chiron.de
www.chiron.de