Vertrauen durch Leistung

Schulz Zerspanungstechnik GmbH nutzt das gesamte Leistungsportfolio der Hommel-Gruppe

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Seit April 88 „sein eigener Herr“, beschäftigt Karl-Heinz Schulz heute an drei Standorten in Neumünster, Nortorf und Hamburg über 100 Mitarbeiter. Neben modernen Maschinenkapazitäten zum Drehen und Fräsen sorgen insbesondere die Full-Service-Dienste rund um das Koordinaten-, Innen-, Außen-, Profil-, Flach-, Zentrier- und Werkzeugschleifen, das Honen und Läppen bis hin zur Baugruppenmontage für gut gefüllte Auftragsbücher. Unter den rund 180 Kunden finden sich namhafte Unternehmen, wie VW, Bosch, Sauer Danfoss, Heidelberger Druck, Caterpillar, GKN,… Der forecast für den Jahresumsatz 2004 (ohne Materialanteile) beträgt rund 8,5 Millionen Euro. Ein schöner Erfolg! Und: Dazu hat die in den vergangenen vier Jahren auch die intensive und heute sehr umfängliche Zusammenarbeit mit der Hommel-Gruppe beigetragen. Hommel ist der bevorzugte Lieferant für neue sowie hochwertige gebrauchte Maschinen und ist als leistungsfähiger Komplettanbieter vor allem durch innovative Finanzierungs- und Serviceleistungen quasi zum Alles-aus-einer-Hand-Partner avanciert. Die Zusammenarbeit geht mittlerweile so weit, dass Hommel Capital und Hommel Gebrauchtmaschinen durch das gemeinsam entwickelte Firmen-Finanzierungsmodell buy-out-Invest 2003 der Schulz Zerspanungstechnik GmbH den Kauf einer Werkzeugschleiferei in Hamburg mit ermöglicht haben.


Hauptsache anspruchsvoll: Komplexes und im Ergebnis zumeist µ-genaues Drehen, Fräsen, Schleifen, Honen und Läppen von Wellen, Zahnrädern, Kolben, Ventilen, anspruchsvollsten Maschinenbauteilen und seit 2003 die Herstellung von Sonderwerkzeugen sowie zudem die Montage von Zahnrad-/Hydraulikpumpen bestimmen das Tagesgeschäft der Schulz Zerspanungstechnik GmbH, Neumünster und der Schulz Dreh- und Frästechnik, Nortorf.

Gestandene, im Umgang mit konjunkturellen Höhen und Tiefen gleichermaßen vertraute Lohnfertiger wie Karl-Heinz Schulz wissen, was sie können und vor allem auch, was sie wollen – zum Beispiel einen stets modernen Maschinenpark, mit dem man das in 16 Jahren erworbene Feinstbearbeitungs-KnowHow langfristig in lukrative Aufträge umsetzen kann. Wer sich in Serie dem µm verpflichtet – für eine LKW-Pumpe werden zum Beispiel jährlich 2 Millionen Teile produziert – braucht nicht nur ein Gespür für zukunftsfeste Technologie sowie Lieferanten, die halten, was Ihre Hochglanzprospekte versprechen. Vor allem kosten entsprechende Investitionen in die Zukunft erst einmal auch Geld.

Doch: Welcher Lohnfertiger erzielt heute noch Margen, die eine gesunde Rücklagenbildung und die halbwegs sicher kalkulierbare Finanzierung aus Eigenmitteln ermöglichen? Ist die Liquidität erst einmal mau, und dienen das Eigenheim, Lebensversicherungen,…, bis hin zum Inhalt aus Großmutters Schmuckschatulle bereits als Sicherheiten, werden visionäre Ideen, wie auch unternehmerischer Tatendrang immer häufiger durch die Hausbank ausgebremst. Warum? Nach Börsen-Gau und nicht zuletzt durch Basel II ist bei den Hohepriestern der Kreditvergabe Risikovorsorge angesagt. Rating heißt die Berschwörungsformel, mit der Banker ihre Kunden in gute und schlechte Risiken einteilen (müssen).

Diese Erfahrung hat auch Karl-Heinz Schulz gemacht – zumindest, „wenn es um die Finanzierung von Werkzeugmaschinen geht, fehlt den Bankern fast immer das tiefere Verständnis für unsere Branche – für die Technik sowieso. Und auch das Interesse für die Spielregeln und Rituale, denen Lohnfertiger im Tagesgeschäft zu folgen haben, tendiert gegen Null. Ich bin sicher, dass sich die Banken aus diesem Finanzierungsgeschäft komplett zurückziehen.“ Was also tun? Zumindest nicht Schmollen!

Für den Chef, Karl-Heinz Schulz, ist der Rückzug der Banken mittlerweile fast schon ein Segen. Denn wo ein Bedarf ist, entstehen immer wieder auch neue Angebote – mithin echte Perspektiven. Anstatt sich über Gespräche mit dem Haus- und Hofbanker zu ärgern, öffne man den Blick für alternative Finanzierungsformen, wie zum Beispiel die der Hommel Capital GmbH. Auf deren interessante Finanzierungsalternativen wurde Schulz aufmerksam, als er 2001 bei der Hommel CNC-Technik GmbH, Köln eine Okuma CNC-Drehmaschine mit Stangenlader orderte. Diese Investition war der Beginn einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, die 2003 ihren vorläufigen Höhepunkt darin fand, dass in enger Zusammenarbeit der Hommel Capital und der Hommel Gebrauchtmaschinen GmbH ein Finanzierungskonzept für den Kauf einer kompletten Werkzeugschleiferei in Hamburg entwickelt und umgesetzt wurde. Doch der Reihe nach – Vertrauen muss sich entwickeln


Bild links: Geschäftsführer Karl-Heinz Schulz: „Wir haben eine klare Grundlage für unsere Kalkulation und Kostenplanung.“
Bild rechts: Fachlich und menschlich auf Augenhöhe hat Olaf Schlösser, Geschäftsführer der Hommel Gebrauchtmaschinen GmbH, Köln immer ein Ohr für die Probleme und Pläne von Karl-Heinz Schulz, was sich jüngst wieder bei der Suche und Beschaffung nach einer Lidköpping Spizenlosschleifmaschine für beide Seiten rechnet.

Karl-Heinz Schulz: „Wir haben nach den ersten Kontakten sehr schnell festgestellt, dass Hommel viel mehr zu bieten hat, als klassische Werkzeugmaschinenhändler.“ In der Tat: Zur insgesamt rund 220 Mann starken, bundesweit präsenten Hommel Gruppe gehören insgesamt acht vernetzte Einzelgesellschaften, darunter vier spezialisierte Vertriebsgesellschaften mit einem umfangreichen Neumaschinenprogramm fürs Drehen, Fräsen und Schleifen/Honen von OKUMA, Nakamura-Tome, ROMI, Hwacheon, Bridgeport, Kellenberger und Sunnen. Hinzu kommen die Hommel Gebrauchtmaschinen GmbH sowie die Hommel CNC-Services GmbH. Letztere bietet Hommel-Kunden sämtliche technischen Pre- und Aftersales-Services, von der Inbetriebnahme, über Hotline, Kundendienst und Ersatzteilversorgung bis hin zur vorbeugenden Wartung und Instandhaltung. Last but not least entwickelt und bietet die Hommel Capital stets individuell maßgeschneiderte Finanzierungen sowie günstige technische Versicherungen. Kurz: Die Hommel Gruppe ist ein Rundum-sorglos-alles-aus-einer-Hand-Anbieter.

Und genau so etwas hat sich Karl-Heinz Schulz offensichtlich immer gewünscht: „Bei Hommel habe ich einen Ansprechpartner für alles. Und vor allem kennen die die Praxis aus dem effeff. Das spart viel Zeit.“

Bei Investitionsplanungen ist Hommel mittlerweile zum 1. Ansprechpartner avanciert und zwar sowohl für Neumaschinen als auch für gute Gebrauchte. So wurden in den vergangenen drei Jahren allein in Nortorf sieben BAZ und Drehmaschinen von OKUMA installiert. Schulz: „Die Technik ist top. Zudem sind die Finanzierungs- und Leasingmodelle wirklich sehr interessant.“ Die Raten orientieren sich an der tatsächlichen Nutzung der Maschinen. Zudem lassen sich die Verlängerungsoptionen individuell gestalten. So kann der Kunde bei Vertragsablauf den Vertrag (zu angepassten Konditionen) verlängern, die Maschine ohne wenn und aber zurückgeben oder erwerben. Schulz: „Wir haben eine klare Grundlage für unsere Kalkulation und Kostenplanung. Es gibt weder während noch am Ende der Laufzeit böse Überraschungen.“


Rundum sorglos: Bei finanzierten Neumaschinen, wie dieses moderne OKUMA-BAZ ist ein Wartungsvertrag mit der Hommel CNC-Service GmbH für Schulz obligat. Die inkludierte vorbeugende Instandhaltung erhöht die Verfügbarkeit und garantiert maximalen Werterhalt, was sich nach Ablauf der Finanzierung wieder auszahlt.

Wie phantasievoll und flexibel die Konzepte der Hommel Capital sind, verdeutlicht die bereits angerissene Übernahme einer kompletten Werkzeugschleiferei im vergangenen Jahr. Karl-Heinz Schulz: „Eine eigene Werkzeugschleiferei und dann auch noch am Standort Hamburg-Bahrenfeld war schon länger ein Ziel unserer Unternehmensstrategie. Als sich die Chance für die Übernahme einer eingeführten Firma bot, fehlten uns für den Kauf aber schlicht die finanziellen Mittel.“ Hier kam dann die Hommel Gebrauchtmaschinen GmbH mit ins Spiel. Deren Geschäftsführer Olaf Schlösser: „Je nach technischem Zustand der vorhandenen Maschinen, schlummern in jedem Betrieb stille Reserven. Die kann und sollte man nicht nur im Fall einer Firmenübernahme ermitteln. Die Auflösung der stillen Reserven verschafft Liquidität. Im Gegensatz zu normalen Bankern, kennen wir den Marktwert von gebrauchten Maschinen sehr genau.“ So wurde dann auch in diesem Fall der Maschinenpark bewertet, mit dem Ergebnis, dass sich damit ein guter Teil des geforderten Kaufpreises darstellen lässt. Der Rest läuft relativ einfach und unkompliziert ab. Die Hommel Gebrauchtmaschinen GmbH kauft die bewertbaren Maschinen zu einem realistischen Marktwert – in diesem Fall waren es 5 CNC-Werkzeugschleifmaschinen – und Hommel Capital finanziert diese dann gleichzeitig dem neuen Besitzer zu attraktiven Konditionen.


BuyOut-Invest – oder reich mit leeren Taschen?: Je nach technischem Zustand der vorhandenen Maschinen, schlummern in jedem Betrieb stille Reserven (die Banker nicht sehen). Karl-Heinz Schulz konnte einen Teil des Kaufpreises für seine neue Werkzeugschleiferei in Hamburg dadurch darstellen, dass die Hommel Gebrauchtmaschinen GmbH fünf der vorhandenen CNC-Werkzeugschleifmaschinen zu einem realistischen Marktwert kaufte und Hommel Capital diese dann gleichzeitig zu attraktiven Konditionen dem neuen Besitzer finanzierte.

Diese elegante Finanzierungslösung hat den Namen BuyOut-Invest und ist auf diverse ähnlich gelagerte Lastfälle des unternehmerischen Lebens übertragbar. Schlösser: „Wir haben mittlerweile acht BuyOut-Investments realisiert. In einem Fall ging es um die Firmenübernahme eines Unternehmens mit Gebrauchtmaschinen im Marktwert von rund 1 Millionen Euro.“ Ein anderes für Erblasser interessantes BuyOut-Investment-Projekt läuft derzeit bei einem Unternehmer mit zwei Söhnen. Der eine will den Betrieb übernehmen, der andere angemessen ausbezahlt werden. Schlösser: „ Das Unternehmen läuft gut. Da der Maschinenpark in Schuss und weitgehend frei von Rechten Dritter ist, können beide Erben ohne Gefährdung der Unternehmenssubstanz zufrieden gestellt werden.“

Doch damit noch Mal zu Karl-Heinz Schulz. Für das Unternehmen ist die Hommel Gruppe mittlerweile der wichtigste Technologie- und Dienstleistungsspartner. Von der Beschaffung von neuen oder auch guten gebrauchten Werkzeugmaschinen – wie die jüngst für den Standort Hamburg angeschaffte, generalüberholte Lidköpping Spitzenlosschleifmaschine – natürlich deren Finanzierung und auch Versicherung bis hin zu Wartungsverträgen für alle Neumaschinen. Karl-Heinz Schulz: „Die Maschinen und die Betreuung sind tadellos und die Zusammenarbeit mit Hommel ist mittlerweile sehr persönlich und vertrauensvoll. Für uns wäre es wünschenswert, wenn die Gruppe alle von uns benötigten Maschinen und Technologien abdecken könnte.“ Nun: Zumindest bei der Beschaffung von Gebrauchtmaschinen klappt ja auch das.

Klaus Dieter Hennecke

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